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5 Tipps um mental stark durch den Lockdown zu kommen

Der nächste Lockdown steht vor der Tür. Wir kommen wohl nicht drum herum, wir müssen uns mindestens den November über ganz schön einschränken. Seit letzten Mittwoch ist klar, Deutschland erwartet den „Lockdown Light„. Hier gebe ich dir 5 Tipps um durch den Lockdown zu kommen.

Einigen graut es schon vor der Isolation und den fehlenden Sozialkontakten, auch Zukunfts- und Existenzängste können erschütternd sein. Wie sollen wir das nochmal schaffen? Doch ich bin mir sicher, oft steckt mehr Durchhaltevermögen in uns, als wir uns zutrauen.


Die folgenden 5 Tipps können helfen diese sonderbare und oft schwierige Zeit während einer Pandemie etwas zu erleichtern.

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1. Was hat beim letzten Lockdown gut geklappt?

Das hast du doch schon mal geschafft! Mach dir ein paar Notizen, gedanklich oder auf Papier. Wie war das denn das letzte Mal? Hat Sport gut getan oder vielleicht Tagebuch schreiben? Waren es die Telefonate mit den Eltern oder häufigeres Gassi gehen mit dem Hund?

Oft sehen wir vor lauter „Problem“ die Lösung gar nicht. Die Angst vor dem was kommt kann tatsächlich wie ein Blockade sein. Doch mit etwas Klarheit sehen wir direkt was uns das letzte Mal geholfen hat. Versuche das Altbewährte beizubehalten!

Natürlich ist jetzt auch der Zeitpunkt sich zu überlegen, welche Strategien lieber in der Vergangenheit bleiben.

Das ein oder andere hat vielleicht nicht so gut gegen die Einsamkeit und Angst geholfen. Auch schön, nun hast du also eine kleine Liste an Dingen, die du vom ersten in den zweiten Lockdown „transportieren“ kannst.

2. Setze dir realistische Ziele

Nun haben wir mindestens vier Wochen einen „Lockdown Light“. Hast du dir schon einiges vorgenommen, damit dir nicht langweilig wird und gar nicht erst negative Gedanken entstehen können? Gut so! Dennoch ist es vielleicht nicht realistisch all diese Dinge auch wirklich abzuhaken.

Den Kleiderschrank ausmisten, das Schlafzimmer neu streichen, ein Instrument lernen und dabei jeden Tag ein Homeworkout?

Es kann uns schnell frustrieren, wenn wir unsere Ziele nicht erreichen. Dabei reicht es schon sich klar zu werden. Ist das wirklich realistisch?

Wenn die Ziele dir zu groß erscheinen, streich sie lieber direkt wieder von der Liste.

Weiter gehts mit den nächsten Tipps um durch den Lockdown zu kommen:

3. An wen wendest du dich, wenn es dir schlecht geht?

Ist es dein Partner, Mutter oder der beste Freund? Vielleicht tut es auch gut, sich mehrere Ansprechpartner zu suchen. Vereinbare doch bereits im Vorfeld ein festes Telefonat am Mittwochabend mit der besten Freundin.

Dasselbe gilt auch Andersherum, biete deine Hilfe und ein offenes Ohr auch deinen Freunden an. So weiß jeder, dass er aufgefangen wird, wenn es mal so gar nicht läuft.

4. Entwickle eine feste Routine

Nun gut, dieser Ratschlag ist nun wirklich nichts Neues. Aber er ist so wichtig, dass ich ihn unbedingt nochmal wiederholen möchte. Es kann uns ganz schön den Boden unter den Füßen weg ziehen, wenn wir plötzlich unserer Gewohnheit beraubt werden. Dann kommt für Einige noch dazu, dass sie nicht arbeiten gehen dürfen und damit einhergehend auch Geldsorgen und Existenzangst!

Diese Punkte, zusammen mit den vielen Nachrichten, die wir täglich konsumieren kann richtig schlechte Stimmung machen. Deshalb, mach dir eine Routine. Aufstehen, ganz normal Anziehen, dann eventuell ein kleiner Spaziergang?

Wann ist Zeit für Nachrichten? Wann lege ich das Smartphone lieber weg?

Diese kleinen Anhaltspunkte über den Tag hinweg geben uns Struktur und Halt. Sie vermitteln uns auch, dass wir tatsächlich einiges unter Kontrolle haben. Wir sind der Pandemie nicht hilflos ausgesetzt!

5. Hol dir professionelle Hilfe! Onlineberatung oder persönliche Beratung kann helfen!

„Was mache ich, wenn aus ein bisschen schlechte Laune eine richtige depressive Verstimmung wird? An wen wende ich mich, wenn ich meinen Job verliere oder tatsächlich falsch kalkuliert habe und nun die Miete nicht mehr zahlen kann? Gibt es in meinem Umfeld jemanden vor dem ich Angst habe?“

Das sind alles mögliche Fragen, die sich jemand stellen könnte. Auch mit viel Planung, können uns Dinge während des Lockdowns überraschen. Wir befinden uns in einer völlig neuen Situation.

Einige Themen sind manchmal so fest gefahren, dass uns auch die beste Freundin nicht immer am Telefon helfen kann.

Scheue dich nicht dir professionelle Hilfe zu holen. Es muss auch nicht immer teuer sein! Du kannst ein kostenloses Seelsorgeangebot nutzen, sei es bei der Kirche oder einem anderen Träger. Die wichtigsten Nummern zur Telefonseelsorge habe ich auf folgender Seite gefunden: hier klicken.

Außerdem gibt es viele Beratungsstellen und Psychotherapeuten in deinem Umkreis. Du kannst überall anrufen.

Außerdem kann eine Onlineberatung helfen, wie sie ich und viele andere Berater*innen und Coaches anbieten.

Zögere nicht, wenn du Hilfe brauchen.

„Brauche ich professionelle Hilfe? Ist mein Problem ’schlimm‘ genug um eine Therapie zu machen?“

Geht es mit wirklich schlecht ‚genug‘? Kann ich mir überhaupt leisten mit einem*r Berater*in darüber zu reden?“

Sobald du Gedanken hast, die sich wie diese Beispiele anhören, dann ist es definitiv höchste Zeit sich zu erkundigen! Jeder hat Hilfe verdient, selbst wenn dir dein Thema oder „Problem“ noch so klein erscheint!


Auch ich helfe gerne herauszufinden, wie es für dich weitergehen kann. Klick einfach auf folgenden Button und buche noch heute ein kostenfreies telefonisches Erstgespräch.

Termin vereinbaren!

In der Beratung verwende ich die Methoden aus der systemischen Beratung, wenn du mehr darüber erfahren willst, gerne hier klicken. Auf der Seite „Über Mich“ kannst du mich noch besser kennenlernen.


Vielleicht gibt es noch mehr Tipps um durch den Lockdown zu kommen, oder die allgemein bei Isolation helfen, die ich vergessen habe? Gerne ein Kommentar da lassen!

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