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Für Berater*innen: 10 Tipps auf dein Angebot aufmerksam zu machen

Wenn es darum geht neue Klient*innen für meine Tätigkeit als Beraterin zu gewinnen, stand ich anfangs echt auf dem Schlauch. Irgendwie wusste ich überhaupt nicht so recht wo anfangen und hatte Null Ahnung von Marketing etc. Selbstzweifel gepaart mit Unwissenheit haben mir echt zu schaffen gemacht. Als ich dann eines Tages das Thema „Wie kann ich mehr Klient*innen gewinnen?“ in meiner Supervision eingebracht habe, war ich echt überwältigt von den vielen guten Ratschlägen, die ich von den anderen Beratern und Beraterinnen bekommen habe. Diese Tipps um mehr Klienten für dein Beratungsbusiness zu gewinnen, möchte ich heute mit dir teilen.

Kundenakquise ist schließlich etwas, das in jedem Stadium deiner Selbstständigkeit eine wichtige Rolle spielt. Auch wenn du einen soliden Stamm an Klient*innen vozuweisen hast, so unterliegt dieser immer wieder ganz natürlichen Schwankungen. Vielleicht willst du auch einfach mal was Neues ausprobieren!

Teile gerne in den Kommentaren mit dem Rest von uns, welche Tipps du bereits ausprobiert hast und wie sie für dich funktionieren!

Facebook-Gruppen

Der erste Tipp den ich erhalten habe war: Facebook-Gruppen. Das lässt sich jetzt auf zwei Möglichkeiten auslegen. Eine eigene erstellen oder einer bereits bestehenden Facebook-Gruppe beitreten.

Es gibt total viele Facebook-Gruppen zum Thema Coaching und Beratung. Werde Mitglied in diesen Gruppen und poste dort dein Angebot. Wenn du eine Gruppe findest, die sich auf deine Region spezialisiert hat, noch besser.

Wenn ich da manchmal reinschaue, wie viel Resonanz auf solche Beratungs-Posts kommt, bin ich echt überrascht! Es ist sehr viel Resonanz!

Der Vorteil ist, dass du in solchen Gruppen Personen vorfindest, die sich sowieso bereits für das Thema Beratung und Coaching interessieren.

Wenn du vielleicht eine erste Beratungsstunde kostenfrei anbietest, kannst du einerseits viel Erfahrung sammeln und wirst andererseits einige Klient*innen finden, die auch darüber hinaus bereit sind für deine Beratung zu zahlen.

Andererseits könntest du eine eigene Gruppe erstellen in der du immer wieder zu einem bestimmten Thema Inhalte postest. Könnte es eventuell eine Art Community sein für diejenigen, die bereits bei dir in der Beratung sind um sich auszutauschen? Da gibt es viele Ideen.

Wobei, meiner Meinung nach, eine eigene Facebook-Gruppe wahrscheinlich nicht so geeignet für den Start ist. Aber beitreten bei bestehende Gruppen kannst du bereits heute!

Einen Blog schreiben

Da du momentan einen Beitrag in meinem Blog liest, kannst du erahnen, dass ich mich dafür entschieden habe diese Strategie zu nutzen.

Wenn du gerne schreibst, dann ist ein eigener Blog eine hervorragende Möglichkeit deinen zukünftigen Klienten zu zeigen wie du drauf bist.

Außerdem kannst du selbst auch davon profitieren, weil du gezwungen bist dein Verständnis von Beratung und all das, was du bisher gelernt hast zu bündeln und „auf Papier“ (Nun ja, digitales Papier 🙃 ) zu bringen. Deine eigenen Gedanken, dein eigener Weg wird dir dadurch sehr viel klarer.

Mir gefällt außerdem der Gedanke das Wissen, das ich in meiner Beraterweiterbildung erlerne auch weiterzugeben. Mein Blog ersetzt eine Fortbildung natürlich keineswegs, aber er gibt vielen Leuten einen Einblick in die Sichtweisen und Grundsätze der systemischen Beratung, die ihnen sonst vielleicht verwehrt geblieben wäre.

Gut geschriebene Blogartikel generieren mit der Zeit auch viele Websiten-Besucher durch Google, Bing, Ecosia und andere Suchmaschinen.

Das ist ein schöner Nebeneffekt. Du schreibst über das, was dich sowieso ständig bewegt und begleitet. Damit gibst du wiederum anderen Menschen die Möglichkeit Neues zu lernen.

Und wenn der Vibe stimmt, dann bucht eine Leser*in auch sicher einen Beratungstermin bei dir.

Insbesondere, wenn du noch andere Arten von Beratung in Form von Workshops, Büchern, eBooks, Onlinekursen oder -webinaren etc., anbieten willst, kann ein Blog die Zahl der potenziellen Käufer*innen und damit auch Klient*innen für deine Beratungs- oder Coachingtätigkeit immens steigern.

Weiter geht’s mit meinen Tipps um mehr Klienten für dein Beratungsbusiness zu gewinnen.

eBay-Kleinanzeigen

Einer meiner Lieblings-Tipps mehr Klienten für dein Beratungsbusiness zu gewinnen ist, tatsächlich, eBay-Kleinanzeigen. Nein, man kann nicht nur alte Möbel und Fahrräder dort finden, sondern auch viele Angebote von Beratern und Coaches in deinem Umkreis.

Ein Account zu erstellen ist kostenlos. Schau doch direkt mal rein und gib in der Suchleiste „Beratung“ ein.

Wenn du das Angebot eines anderen Berater*in gefunden hast, kannst du mal schauen was dich ansprechen würde. Anschließend kannst du einfach für dich innerhalb von 5 Minuten ein ähnliches Angebot erstellen.

Ich will damit nicht sagen, du sollst das Angebot einer anderen Person abschreiben. Aber es ist durchaus einfacher sich inspirieren zu lassen von denjenigen, die bereits wissen wie der Hase läuft.

Zettel aushängen

Dieser Tipp hat mich am meisten verwundert. Zettel aushängen klingt erstmal altmodisch, aber irgendwie finde ich die Idee echt sympathisch.

Einfach in der Bar um die Ecke, dem Supermarkt deines Vertrauens oder in der Bibliothek am schwarzen Brett einen Zettel mit deinem Angebot und ein paar Abreißmöglichkeiten mit deiner Nummer aufhängen.

Wenn du schon eine Website hast, dann kannst du auch diese inklusive QR-Code auf den Aushang drucken.

Diesen Tipp habe ich selbst noch nicht angewendet. Ich bin gespannt, ob es jemanden gibt der damit Erfahrungen hat, die er uns in den Kommentaren mitteilen kann.

Der Vorteil dieser Methode liegt klar auf der Hand. Die Leute, die diesen Zettel sehen, wohnen häufig in deiner Region. Wenn du keine Lust auf Zoom und andere Konferenzprogramme für die Onlineberatung hast, dann ist diese Methode für dich bestimmt super geeignet.

Onlineportale für Coaches und Berater

Es gibt Websites, auf denen sich Berater und Coaches mit ihrer Expertise eintragen können. Teilweise kostenpflichtig, um durch die Reichweite der Plattform an potenzielle Klient*innen zu gelangen.

Ein solches Portal ist allecoaches.de – dort kannst du Stichpunkte zu deiner Arbeit angeben und einen Profiltext inklusive Bild erstellen.

Also zum Beispiel Familienberatung, Paarberatung, Systemaufstellungen, Personal Coach/Life Coach, uvm.

Ich persönlich finde es etwas schwierig mich in solche Kategorien einzuordnen. Dennoch sind solche Überbegriffe völlig in Ordnung. Wenn du dein Profil ansprechend gestaltest, dann kannst du auf deiner Website immernoch genauer erklären, was du machst.

Instagram

Instagram ist ein soziales Netzwerk, das sich aktuell größter Beliebtheit erfreut. Hauptsächlich werden Bilder geteilt und kurze Alltagsvideos, sogenannte Stories veröffentlicht.

Wobei sich mittlerweile auch immer mehr längere Videos und sogenannte Reels auf instagram finden.

Instagram ist eine super Möglichkeit, neue Klient*innen anzusprechen und mit deinem Kundesntamm in Kontakt zu bleiben.

Ich empfehle dir einfach mal auf instagram.com zu klicken. Es reicht, wenn du die Seite aufrufst und in der Suchleiste zum Beispiel „Systemische Beratung“ eingibst.

Ich habe direkt über 20 systemische Berater*innen entdeckt und konnte von deren Profilen echt viel Lernen. Viele haben nicht nur ihr Beratungsangebot angepriesen, sondern auch motvierende und anregende Sprüche gepostet, die mich teilweise echt bewegt und zum Nachdenken angeregt haben.

Gleicher Tipp, wie vorhin. Schau dir die Inhalte derjenigen an, deren Arbeit deiner am meisten ähnelt. So bekommst du eine Idee und Inspiration für Inhalte, die du auf instagram posten könntest. Am Ende muss es sich für dich stimmig anfühlen.

Pinterest

Auch wenn ich diesen Tipp erst so spät bringe, für mich ist er der mächtigste. Pinterest ist eine Bildersuchmaschine und hat in den letzten Jahren einen immensen Wachstum hingelegt.

Auf Pinterest werden schöne Bilder von Lifestyle-Produkten und Rezepten, aber auch Bilder mit ansprechenden Zitaten, Tipps, Tricks und Anleitungen angezeigt.

Wenn du in der Suchleiste einen Begriff eingibst, werden dir die Ergebnisse in Form von Bildern und nicht in Form von Text, wie zum Beispiel bei Google, angezeigt.

Leute klicken dann auf dein Profil oder direkt über das Bild („Pin“ genannt) auf deine Webseite. Hört sich zuerst komisch an, ist aber mittlerweile für viele Selbstständige die Strategie, die den meisten Traffic auf die eigene Webseite bringt.

So sieht einer meiner Pins aus:

tuebingen-beratung.de auf Pinterest

Was mich besonders anspricht ist, dass ich nicht nur selbst „Pins“ entwerfe, sondern auch Kreationen von anderen Berater*innen und Coaches dort abspeichern kann. So wie eine Pinnwand mit vielen tollen Ideen, die mir gefallen und mich inspirieren.

Hier gelangst du zu meinem Pinterest-Profil.

Freunden erzählen

„Spread the word!“ – Erzähl den Leuten was du machst. Sie finden das bestimmt total spannend und werden dich sicherlich im passenden Moment immer gern weiter empfehlen.

Mir selbst fällt es manchmal sehr schwer anderen von meiner freiberuflichen Tätigkeit als systemische Beraterin zu erzählen. Ich möchte nicht aufdringlich wirken.

Aber ich durfte auch lernen, dass es meine Freunde und meine Familie, selbst meine Kolleg*innen, interessiert was ich mache. Es gibt einen großen Unterschied, seinen Freunden von sich zu erzählen und sie als Akquise-Instrument auszunutzen.

Also worauf wartest du noch, schreib alle an! Und sag ihnen wie sehr du dich freuen würdest, wenn sie das nächste Mal an dich denken, wenn jemand professionellen Rat benötigt.

Marketingagentur

Falls du wirklich gar keine Zeit, Lust oder Sonstiges, um die ganzen Tipps mehr Klienten für dein Beratungsbusiness zu gewinnen, auszuprobieren – kein Problem!

Es gibt auch Profis. Und genauso, wie du neue Klienten für dein Beratungsbusiness gewinnen möchtest, wollen vielleicht andere Leute mehr Klienten für ihre Werbeagentur.

Jeder fängt mal klein an und es muss ja nicht direkt die größte Firma sein. Vielleicht reicht es schon jemand zu finden, der dir mit deiner Webseite helfen kann.

Es gibt wirklich viele Möglichkeiten, das Marketing aus der Hand zu geben. Und wenn man es zahlen kann, ist es manchmal auch sehr hilfreich. So hast du mehr Zeit tatsächlich Beratung zu machen.

Frag dein Ausbildungsinstitut

Je nach dem, wo du deine Ausbildung zur Berater*in oder Coach*in gemacht hast, kannst du einfach mal nachfragen. Haben die eine Seite mit ehemaligen auf ihrer Webseite?

Gibt es ein schwarzes Brett im Gebäude des Instituts oder einen Stammtisch für Ehemalige Ausbildungsteilnehmer*innen von denen du noch nichts gehört hast?

Fragen kostet nichts. Auch wenn am Ende nichts dabei rauskommt, der Aufwand ist bei dieser Strategie relativ gering.

Das waren sie. Meine 10 Tipps Klienten für dein Beratungsbusiness zu gewinnen. Hast du noch einen Tipp, den ich nicht erwähnt habe? Lass gerne einen Kommentar da. Das hilft uns alles weiter.

Erzähle mir gerne, wie diese Tipps für dich funktionieren.

Falls du einen Beratungstermin mit mir vereinbaren möchtest, dann klicke auf diesen Button:

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Ich freue mich von dir zu hören! Auf Über Mich findest du noch mehr Infos zu meiner Person.

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